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Neuigkeiten aus der Pressestelle des Bundesministerium der Justiz

Präsentiert durch die Anwaltskanzlei Bernd Wünsch

 

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Titel:

Berlin Kidz for Higher Love

Quellenangabe:

Bundesministerium der Justiz

Veröffentlichung am:

9. Dezember 2008 (Dienstag)

Nachricht:

Berlin Kidz for Higher Love

Berlin, 9. Dezember 2008

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries lädt heute um 17.00 Uhr die Soul- und Jazzsängerin Jocelyn B. Smith und 50 Berliner Schulkinder in das Bundesjustizministerium. Gemeinsam werden sie ihren Song "Higher Love" darbieten. Mit diesem Song unterstützt Jocelyn B. Smith bereits seit Anfang 2008 das Aktionsbündnis www.landmine.de und wirbt auf diese Weise für mehr Aufmerksamkeit für ein vollständiges Verbot von Streumunition. Ihr Blick richtet sich auf die vielen Kinder, die Opfer von Streumunition wurden und immer noch in Gefahr sind, durch unzählige unentdeckte Blindgänger verletzt zu werden. Aus der Initiative von Jocelyn B. Smith hat sich mittlerweile ein umfangreiches Musikprojekt entwickelt (www.higherlove.de).

"Bomben mit Streumunition bergen wegen ihres großen Wirkungskreises und der hohen Gefahr von Blindgängern eine immense und kaum kalkulierbare Gefahr für die Zivilbevölkerung. Besonders gefährdet sind Kinder. Schätzungen zu Folge werden jährlich zwischen 15.000 und 20.0000 Menschen durch Streumunition und Minen verletzt; weltweit gab es bislang rund 100.000 Tote durch Streumunition", erläuterte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. "Das bürgerschaftliche Engagement von Jocelyn B. Smith gegen diese schrecklichen Waffen ist sehr wichtig und wertvoll. Frau Smith fördert den Kampf gegen Streumunition und richtet die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Opfer. Ich unterstütze ihre Initiative mit Nachdruck und freü mich, dass Frau Smith heute ihren Song gemeinsam mit Berliner Kindern im Bundesjustizministerium darbietet", so Zypries.

Am 3. Dezember 2008 hat Bundesminister Dr. Steinmeier für Deutschland in Oslo das Internationale Übereinkommen über Streumunition unterzeichnet. Das Ziel des Übereinkommens ist der Schutz der Zivilbevölkerung durch Ächtung von Streumunition. Die 109 Vertragsstaaten haben sich verpflichtet, spätestens 16 Jahre nach Inkrafttreten des Übereinkommens Streumunitionsbestände zu vernichten oder deren Vernichtung sicherzustellen. Deutschland strebt eine baldige Ratifizierung des Übereinkommens an. Die Bundesregierung will eine Vorreiterrolle bei der Erreichung des Streumunitionsverbots spielen und hat bereits einen sofortigen, einseitigen Verzicht auf Streumunition erklärt.

 



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